Bänz Friedli

Porträt im «Tages-Anzeiger» zur Verleihung des «Salzburger Stiers»,
5. 12. 2014. Von Thomas Widmer

 

Porträt in der «NZZ» zum Start des neuen Programms «Ke Witz!»,
10. 6. 2016. Von Katja Baigger

 

Porträt in der «Schweizer Familie» zum Programm «Ke Witz!»,
22. 9. 2016. Von Markus Schneider.


«Heutzutage würde man mich mit Ritalin behandeln», Interview in der «SonntagsZeitung», 14. 6. 2015

 

«I bi geng dr glich», Interview im «SonntagsBlick», 19. 4. 2015

 

«Als Politiker würde ich die Leute nicht so gut erreichen»,
Interview in «Berner Zeitung», «Der Landbote», «Zürcher Oberländer», «Thunter Tagblatt», «Zürichsee-Zeitung», 20. 4. 2015


Bänz Friedli, 1965 in Bern geboren, lebt als Hausmann, Autor und Kabarettist mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich. 1983 bis 2005 hauptberufliche Arbeit für Presse, Radio und TV in den Bereichen Sport und Populärkultur, unter anderen für «Das Magazin», «Rolling Stone», «Süddeutsche Zeitung Magazin», «La Repubblica» und «Sportmagazin»; während zehn Jahren Redaktor beim Nachrichtenmagazin «Facts». Hier gibts einen Einblick in seine Tätigkeit als Musikautor.

 

Seine «Pendlerregeln» in «20 Minuten» wurden Kult, von 2005 bis 2015 schrieb er im «Migros-Magazin» wöchentlich die Mutter aller Familienkolumnen, «Der Hausmann». Seit März 2015 erscheint seine Kolumne mit offenem Themenspektrum unter dem Titel «Bänz Friedli». Er ist zudem Kolumnist der BLS-«gazette», schreibt  für die «NZZ am Sonntag» und bestreitet regelmässig die Samstagssatire «Zytlupe» auf Radio SRF1. Für denselben Sender moderiert er ab Herbst 2016 zweimal jährlich «Ohrfeigen», die zweistündige Live-Radioshow aus dem Kleintheater Luzern.


Bühnenerfahrung sammelte er in den Jahren 2001 bis 2005 in der «Nacht der Kolumnisten» und in Sololesungen seiner «Pendlerregeln». Ab 2007 trug er seine «Hausmann»-Kolumnen öffentlich vor, wobei die Lesungen, gespickt mit Improvisation und «Zytlupe»-Texten, sich zunehmend zu satirischen Auftritten entwickelten. Daraus entstand das kabarettistische Programm «Sy no Frage?», das Friedli zwischen 2011 und 2014 rund 250-mal zeigte.


Auf Anregung des Theaterfestivals «Blickfelder» schuf er 2013 mit «Gömmer Starbucks?» erstmals ein thematisch ausgerichtetes Kabarettstück und landete damit im Juli 2014 gleich auf Rang 2 des Comedyratings der «SonntagsZeitung». 2015 erhielt er mit dem «Salzburger Stier» den bedeutendsten Kleinkunstpreis im deutschsprachigen Raum. Die Jury würdigt Friedli als «kritisch heimatverbunden, sympathisch philosophisch und stets verlässlich witzig». 


Hier lässt sich Friedlis Auftritt bei der Preisverleihung im Stadttheater A-Gmunden nachhören.

 

Fast jede der 200 Vorstellungen von «Gömmer Starbucks?» auf allen renommierten Kleinkunstbühnen war ausverkauft, die Tour wurde wegen grossen Erfolgs bis Ende 2015 verlängert.

 

Im Juni 2016 hatte das neue Programm «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit» Premiere am Zürcher Schauspielhaus «Pfauen». Darin stellt Friedli fest, dass wir vor lauter zeitsparender Hilfsmittel immer mehr Zeit verlieren, und fragt sich, weshalb manche Vereinfachungen so kompliziert sind, dass heute schon vor dem Zvieri den Fernseher in Gang setzen muss, wer abends die «Tagesschau» sehen will. Weil das Leben die absurdesten Geschichten schreibt, schöpft  Friedlis erzählerisches Kabarett aus dem Alltag. Mit Leichtigkeit und Rasanz spürt er dem Irrsinn der Jetztzeit nach, als Entertainer weiss er auf Orte und Gegebenheiten einzugehen: Jeder Abend ein Unikat, bald nachdenklich, bald zum Brüllen komisch. «Nicht nur charmant, witzig und lustvoll – sondern auch nachdenklich, philosophisch, provokant», befand die «Berner Zeitung». Der «Tages-Anzeiger» schrieb: «Es ist ein frischer Witz, kohlensäurehaltig gewissermassen. Friedlis beste Eigenschaften sind die exakte Beobachtung kleiner Details und das Musikgehör für Tonfälle.» Und der Doyen Emil Steinberger urteilt: «Bänz Friedli sorgt für eine Blutauffrischung im Schweizer Kabarett – eine kulturelle Wohltat!»

 

Gemeinsam mit dem Moderator und Comedian Hannes Hug lädt Friedli im «Alten Schlachthaus» Herzogenbuchsee seit 2014 zur Talkshow «Pflotschhoger». Die Abende werden ab 2017 im neuen Kulturlokal «Kreuz» fortgesetzt. 


Im Advent 2013 tourten der Liedermacher Tinu Heiniger und Friedli gemeinsam unter dem Titel «Heiniger Abend und Friedli auf Erden». Die 14 Vorstellungen waren ausverkauft. Hier gehts zum Video des gemeinsamen Songs «U so wyt, wyt ewägg» (Video Caspar Martig); und hier gibts die Highlights live in Zofingen zu sehen.


Im Winter 2008 betrieben das Zuger Duo «Satz & Pfeffer» und Friedli die «Lesebühne Zürich» im «Theater am Hechtplatz».

 

2008 bis 2011 Mitarbeit am Dokumentarfilm «Herz im Emmental» und dem gleichnamigen Buch (Limmat Verlag) mit dem Berner Regisseur Bernhard Giger («Der Gemeindepräsident»). «Herz im Emmental» ist als DVD erhältlich.

 

2014 bis 2016 Arbeit am Dokumentarfilm über den Akkordeonisten Werner Aeschbacher mit der TV-Journalistin Barbara Frauchiger.


Seit 1994 ist Friedli Jurymitglied des renommierten italienischen Musikpreises Premio Tenco, seit 2004 sitzt er allährlich in der Jury «Schweizer Wort des Jahres».

 

2016 erhält er für sein Wirken in Arpino/ITA den «Premio Arpino Città di Cicerone».