Bänz Friedli

Porträt im «Tages-Anzeiger» zur Verleihung des «Salzburger Stiers»,
5. 12. 2014. Von Thomas Widmer

 

Interview in der «NZZ am Sonntag»
24. 2. 2019. Von Manfred Papst

 

Interview auf bluewin.ch, 26. 3. 2019. Von Bruno Bötschi

 

Porträt in der «NZZ»,
10. 6. 2016. Von Katja Baigger

 

Porträt in der «Schweizer Familie»,
22. 9. 2016. Von Markus Schneider

 

Person Ort Ding in «Das Magazin», September 2017, Mikael Krogerus

 

«Ja, ich bin ein Moralist»
Porträt in «Der Landbote», Juli 2018, von Helmut Dworschak

 

«meins», Annabelle, 28. 3. 2018 (PDF)


«Heutzutage würde man mich mit Ritalin behandeln», Interview in der «SonntagsZeitung», 14. 6. 2015

 

«I bi geng dr glich», Interview im «SonntagsBlick», 19. 4. 2015

 

«Als Politiker würde ich die Leute nicht so gut erreichen»,
Interview in «Berner Zeitung», «Der Landbote», «Zürcher Oberländer», «Thuner Tagblatt», «Zürichsee-Zeitung», 20. 4. 2015

 

«Was ihn wirklich erfolgreich macht, ist seine Menschennähe.»
Porträt in der «Tages Woche», 
27. 2. 2017. Von Naomi Gregoris

 

«Ich gehe gerne dorthin, wos wehtut»
Interview in den «Schaffhauser Nachrichten
8. 8. 2019 Von Reinhold Hönle

 


Bänz Friedli, 1965 in Bern geboren, lebt als Autor und Kabarettist mit seiner Frau und den beiden erwachsenen Kindern in Zürich. 1983 bis 2005 hauptberufliche Arbeit für Presse, Radio und TV in den Bereichen Sport und Populärkultur, unter anderen für «Das Magazin», «Rolling Stone», «Süddeutsche Zeitung Magazin», «La Repubblica» und «Sportmagazin»; während zehn Jahren Redaktor beim Nachrichtenmagazin «Facts». Hier gibts einen Einblick in seine Tätigkeit als Musikautor. Für die vollständige Werkliste als Buchautor siehe Wikipedia.

 

Seine «Pendlerregeln» in «20 Minuten» wurden Kult, von 2005 bis 2015 schrieb er im «Migros-Magazin» wöchentlich die Mutter aller Familienkolumnen, «Der Hausmann» (Margrit Sprecher berichtete darüber unvergleichlich im «NZZ Folio»). Seit März 2015 erscheint seine Kolumne mit offenem Themenspektrum unter dem Titel «Bänz Friedli». Er ist zudem Kolumnist der BLS-«gazette», für die er in Videosequenzen unter dem Titel «Unterwegs mit Bänz Friedli» mit Pendlern ins Gespräch kommt, schreibt  für die «NZZ am Sonntag» und bestreitet regelmässig die Samstagssatire «Zytlupe» auf Radio SRF1.

 

Für denselben Sender moderiert er seit Herbst 2016 zweimal jährlich «Ohrfeigen», die zweistündige Live-Radioshow aus dem Kleintheater Luzern. «Er tut es spontan, frech, nachdenklich und vor allem stets blendend informiert. Das ist Radiogenuss und aktuelle Satire vom Feinsten!», schrieb dazu das Magazin «saldo».

 

2017 erschien Bänz Friedlis erstes Kinderbuch, «Machs wie Abby, Sascha!». Für den «SonntagsBlick» war es «ein Volltreffer», «ein Meisterwerk» gar für die «NZZ». «Machs wie Abby, Sascha!» wird von Radio SRF im Frühjahr 2019 zu einer Hörspielreihe adaptiert. 

 

2008 bis 2011 Mitarbeit am Dokumentarfilm «Herz im Emmental» und dem gleichnamigen Buch (Limmat Verlag) mit dem Berner Regisseur Bernhard Giger («Der Gemeindepräsident»). «Herz im Emmental» ist als DVD erhältlich.

 

2014 bis 2016 Arbeit am Dokumentarfilm über den Akkordeonisten Werner Aeschbacher mit der TV-Journalistin Barbara Frauchiger. «Werner Aeschbacher bricht auf – ein Emmentaler Örgeler in Louisiana» wurde am 26. 12. 2016 am Schweizer Fernsehen ausgestrahlt. (Film hier schauen.) 

 

Bühnenerfahrung sammelte er in den Jahren 2001 bis 2005 in der «Nacht der Kolumnisten» und in Sololesungen seiner «Pendlerregeln». Ab 2007 trug er seine «Hausmann»-Kolumnen öffentlich vor, wobei die Lesungen, gespickt mit Improvisation und «Zytlupe»-Texten, sich zunehmend zu satirischen Auftritten entwickelten. Daraus entstnd das kabarettistische Programm «Sy no Frage?», das Friedli zwischen 2011 und 2014 rund 250-mal zeigte.


Auf Anregung des Theaterfestivals «Blickfelder» schuf er 2013 mit «Gömmer Starbucks? Bänz Friedli macht sich einen Reim auf die Jugend» erstmals ein thematisch ausgerichtetes Kabarettstück und landete damit im Juli 2014 gleich auf Rang 2 des Comedyratings der «SonntagsZeitung». 2015 erhielt er mit dem «Salzburger Stier» den bedeutendsten Kleinkunstpreis im deutschsprachigen Raum. Die Jury würdigt Friedli als «kritisch heimatverbunden, sympathisch philosophisch und stets verlässlich witzig». 


Hier lässt sich Friedlis Auftritt bei der Preisverleihung im Stadttheater A-Gmunden nachhören.

 

Fast jede der rund 220 Vorstellungen von «Gömmer Starbucks?» auf allen renommierten Kleinkunstbühnen war ausverkauft, die Tour wurde wegen grossen Erfolgs bis Ende 2015 verlängert.

 

Im Juni 2016 stellte Friedli am Zürcher Schauspielhaus «Pfauen» das neue Programm vor: «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit». Darin stellte er fest, dass wir vor lauter zeitsparender Hilfsmittel immer mehr Zeit verlieren, und fragte sich, weshalb manche Vereinfachungen so kompliziert sind, dass heute schon vor dem Zvieri den Fernseher in Gang setzen muss, wer abends die «Tagesschau» sehen will.  «Nicht nur charmant, witzig und lustvoll – sondern auch nachdenklich, philosophisch, provokant», befand die «Berner Zeitung». Der «Tages-Anzeiger» schrieb: «Es ist ein frischer Witz, kohlensäurehaltig gewissermassen. Friedlis beste Eigenschaften sind die exakte Beobachtung kleiner Details und das Musikgehör für Tonfälle.» Und der Doyen Emil Steinberger urteilt: «Bänz Friedli sorgt für eine Blutauffrischung im Schweizer Kabarett – eine kulturelle Wohltat!» Zum Abschluss des Jahres 2016 zeigte Friedli «Ke Witz!» im Tschuggen-Zelt des «Arosa Humor Festivals»; der Auftritt wurde für eine Live-DVD mitgeschnitten. 

 

Bis Juni 2018 sahen 60 000 Leute «Ke Witz!» live, 232-mal führte Friedli das Programm auf.

 

2019 hat das vierte Programm «Was würde Elvis sagen?» Premiere. Darin sprudelt es nur so aus Friedli heraus: was ihn beglückt und was ihn aufregt. Er stellt sich einfach hin und erzählt, kommt vom Hundertsten ins Tausendste, mischt Politisches und Privates – und weshalb geht eigentlich jeder Schirm bei der ersten Benützung kaputt?! Weil das Leben die absurdesten Geschichten schreibt, schöpft  Friedlis erzählerisches Kabarett aus dem Alltag. Mit Leichtigkeit und Rasanz spürt er dem Irrsinn der Jetztzeit nach, als Entertainer weiss er auf Orte und Gegebenheiten einzugehen: Jeder Abend ein Unikat, bald nachdenklich, bald zum Brüllen komisch. Nur eines bleibt sich gleich: Immer wieder fallen ihm Songs von Elvis Presley ein. Der King of Rock ’n’ Roll spendet in jeder Lebenslage Trost. Weil, wenn nicht er – wer dann?

«Ein höchst begnadeter Kabarettist, sein viertes Programm überzeugt erneut», befand die «NZZ am Sonntag». (Pressestimmen hier).

 

Gemeinsam mit dem Moderator und Comedian Hannes Hug lud Friedli im «Alten Schlachthaus» Herzogenbuchsee seit 2014 zur Talkshow «Pflotschhoger». Die Abende werden seit 2017 im neuen Kulturlokal «KreuzKellerBühne» fortgesetzt. Ebenfalls zusammen mit Hug ist Friedli in der regelmässigen Satirerubrik «Das letzte Wort» auf Radio SRF2 Kultur zu hören. 

 

Mit dem befreundeten deutschen Kabarettisten Thomas C. Breuer trat Friedli im Herbst 2017 erstmals mit Eisenbahngeschichten auf: «Retour – Breuer und Friedli fahren Eisenbahn». Die beiden Preisträger des «Salzburger Stiers» verbindet eine Vorliebe für amerikanische Songwriter und der Hang zum Daheimsein im Unterwegssein. Der zunächst als einmalig geplante Abend machte den Akteuren und dem Publikum so viel Spass, dass die beiden beschlossen, weitere Vorführungen anzuhängen. Im Herbst 2018 machten sie mit «Retour» eine kleine Tour, das Programm wurde von Radio SRF für den «Spasspartout» aufgezeichnet (Hier nachhören). In loser Folge finden weitere Auftritte statt.

 

Ab 2020 gehört Bänz Friedli neu zu den «Schwalbenkönigen» und huldigt zusammen mit Wolfgang Bortlik, Gogo Frei und Daniel Knechtli musikalisch und textlich dem ewigen Thema Fussball. 

 

Am 30. November 2017 trat Friedli erstmals als Kabarettist in Deutschland auf, im «Festsaal der Gymnasien» in Rottweil.

 

Friedli spielt Fussball im Schweizer Schriftsteller-Nationalteam.

 

Er ist künstlerischer Leiter des ab 2017 stattfindenden Mundartfestivals Arosa. (Film)

 

Seit 2017 bestreitet er die satirischen Intermezzi des alljährlich stattfindenden Politforums Thun.

 

Im Advent 2013 tourten der Liedermacher Tinu Heiniger und Friedli gemeinsam unter dem Titel «Heiniger Abend und Friedli auf Erden». Die 14 Vorstellungen waren ausverkauft. Gemeinsam adaptierten sie den Klassiker «Lontano lontano» des italienischen Cantautore Luigi Tesco berndeutsch zu «U so wyt, wyt ewägg» (Video Caspar Martig); und hier gibts die Highlights live in Zofingen zu sehen.


Im Winter 2008 betrieben das Zuger Duo «Satz & Pfeffer» und Friedli die «Lesebühne Zürich» im «Theater am Hechtplatz».

 

Seit 1994 ist Friedli Jurymitglied des renommierten italienischen Musikpreises Premio Tenco, von 2004 bis 2016 sass er allährlich in der Jury «Schweizer Wort des Jahres».

 

2016 erhielt er für sein Wirken in Arpino/ITA den «Premio Arpino Città di Cicerone», den er mit einer kurzen Darbietung auf Italienisch vor Tausenden Menschen auf der Piazza von Arpino entgegennahm.