Die Presse über «Bänz Friedli räumt auf»

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NZZ am Sonntag, 19. 1. 2025

«Man glaubt es kaum, aber Bänz Friedli wird tatsächlich immer noch besser. In seinem neuen Soloprogramm löst sich der Kabarettist weitgehend vom Konzept der Nummernrevue. In einer zweistündigen Tour de Force verbindet er Privates und Politisches, Sport und Kultur zu Assoziationsketten, in denen die Ideen scheinbar nur so sprudeln, oft aber leitmotivisch wiederkehren. Die Pointen sitzen, die Imitationen von Stimmen, Gesten und Dialekten Prominenter sind so knapp wie präzis. Nach der Premiere am Kleintheater Luzern gehts jetzt auf Schweizer Tournee. Nicht verpassen!»  Manfred Papst

 

Regio, 22. 1. 2026

«Mit der Verleihung des ‹Prix Cornichon› wurde ihm im Mai 2024 an den Oltner Kabarett-Tagen die höchste Ehre im Schweizer Humor zuteil. Das neue Programm ‹Bänz Friedli räumt auf› ist bald nachdenklich, bald zum Brüllen komisch. Und immer aktuell. Im sechsten Soloprogramm fächert der Dialektvirtuose und Persifleur sein ganzes Können aus. Im Zwiegespräch mit der Grossmutter und einer dereinstigen Enkelin versucht er sich einen Reim auf die Gegenwart zu machen und blickt in die Zukunft: Wie gelingt es uns, in düsteren Zeiten die Zuversicht zu behalten?»

 

Surseer Woche, 16 1. 2026

«Ein immer wieder gern gesehener Gast im ‹Somehuus›: Bänz Friedli kommt aufräumen! Im sechsten Soloprogramm wühlt er in alten Geschichten und Erinnerungen und stösst auf Fundstücke, mit denen er selbst nicht mehr gerechnet hat. Versonnen erzählerisch, bitterbös satirisch, persönlich und radikal politisch beschert er einen Theaterabend, der sich von den gängigen Comedy-Schemen entfernt und gescheite Unterhaltung bietet, wie man sie sich von Friedli gewohnt ist.»

 

Zuger Zeitung, 5. 1. 2026

«In seinem sechsten Programm ‹Bänz Friedli räumt auf› präsentiert er einen Mix aus Stand-up-Comedy, Satire und Lesung. Mal nachdenklich, mal urkomisch, aber immer pointiert und aktuell. 2024 wurde Friedli mit dem Prix Cornichon, der höchsten Auszeichnung des Schweizer Humors, geehrt.»

 

Solothurner Zeitung, 29. 12. 2025

«Der Prix-Cornichon-Gewinner Bänz Friedli stösst im neuen Programm  gemeinsam mit Regisseur Alexander Götz auf unerhörte, mitreissende und begeisternde Fundstücke.»

 

Der Rheintaler, 31. 10. 2025 

«Witzig! Ende März liess Bänz Friedli auf einer seiner Stammbühnen, dem ‹Theater am Hechtplatz› in Zürich, eine Liveaufzeichnung anfertigen. Erzählerisches Kabarett, radikal politisch und radikal persönlich. Zu hören ist, wie der Dialektvirtuose und Persifleur Charme und Schalk spielen lässt und sein ganzes Können ausfächert: Er fragt sich dabei unter anderem: Wie gelingt es uns, in düsteren Zeiten die Zuversicht zu behalten?»

 

Werdenberger & Obertoggenburger, 30. 10. 2025

«Mit Elementen aus Stand-up-Comedy, Satire und Lesung hat Bänz Friedli über die Jahre seinen ureigenen Stil geprägt: erzählerisches Kabarett, radikal politisch und radikal persönlich. Im Jahr 2024 erhielt er den Schweizer Kabarettpreis ‹Cornichon›.»

 

St. Galler Tagblatt, 24. 10. 2025

«In seinem sechsten Programm ‹Bänz Friedli räumt auf› fächert der Berner Dialektvirtuose und Persifleur sein ganzes Können auf. Mehr denn je spiegelt er darin den Augenblick und deutet die Gegenwart – indem er in alten Geschichten wühlt, in Erinnerungen kramt und auf Fundstücke stösst, mit denen er selbst nicht gerechnet hat.»

 

Schaffhauser Nachrichten, 7. 8. 2025 (PDF)

«Im aktuellen Programm verarbeitet Friedli nicht nur Fragen zur Weltpolitik, sondern auch Lokales. Sein Programm sei in die Zukunft gerichtet, sagt der Kabarettist. ‹Mit Vorurteilen aufzuräumen ist komplizierter, als wir es in der Schweizer Gesellschaft gerne hätten.› Kabarett versuche, Vorurteile zu hinterfragen und humorvoll aufzulösen. Es brauche ein informiertes, mündiges Publikum für den Diskurs.

Sein Programm ist ein lautes Nachdenken auf der Bühne. Dabei wolle er die Leute aber nicht mit dem Elend der Welt zutexten. Im Laufe des Abends müsse eine Wende stattfinden. Bänz Friedli will den Menschen ein Theatererlebnis des Miteinanders bieten. Sie sollen erleichtert aus der Vorstellung gehen.

Lokalkolorit ist sein Markenzeichen. Auch wenn er sein Programm schon rund 60 Mal gespielt hat, so sei es doch jedes Mal anders. Er beschäftigt sich neben der Weltpolitik mit den Themen in allen Deutschschweizer Kantonen, setzt sich mit den verschiedenen Mentalitäten auseinander, erkundet die kulturellen und sprachlichen Eigenheiten. Er müsse rausgehen und riechen an dem Land, über das er berichte. Und dabei ist er durch und durch Journalist. ‹Ich habe immer beobachtet und erzählt. Und dann ziehe ich es ins Lächerliche. Das ist der befreiende Moment›, beschreibt der Kabarettist seine Vorgehensweise. ‹So erreiche ich die Leute besser.›

Wer also denkt, die Pointen lägen ihm einfach auf der Zunge, den belehrt Bänz Friedli eines Besseren. Vor jedem Auftritt ist viel Vorbereitung nötig. Ein Programm tupfengleich einfach abzuspulen, kommt für den Sprachkünstler nicht in Frage. ‹Ich will die Magie des Moments nicht verschenken›, sagt er. Auch das Tempo passt er seinem Publikum an. Und dann hat er noch beobachtet, dass die unterschiedlichen Wochentage sich auch auf die Stimmung im Publikum auswirken. Bei jeder Vorstellung müssen wir erspüren: ‹Wie gehts den Leuten?›

Politisches Kabarett funktioniert nur über Informiertheit. Den Tonfall der Bundesräte habe er immer drauf. Wenn er da einsteigt, müssen seine Zuschauer die Hauptnachrichten gehört haben. Im Laufe der Jahre habe er beobachtet, dass die Leute weniger über Schweizer Politik wissen, als noch vor fünf Jahren. Donald Trump zu karikieren, sei hingegen leichter, weil der US-Präsident der bekannteste Mensch der Gegenwart ist.

Einst war Friedli selbst der jüngste Politiker der Schweiz für die grüne Bürgerinitiative ‹Offene Liste› im Gemeinderat von Wohlen BE. Aber das erwähnt er nur, um auszudrücken, dass er ‹in alle Dinge reingestolpert› sei. So auch in seine Rolle als Kabarettist. ‹Ich habe gemerkt, dass ich die Leute mit Humor besser erreiche als journalistisch›, erzählt er. Gleichwohl beruhe alles auf Beobachtung. Hinzuerfinden könne er allerdings nichts. ‹Für Fiktion bin ich zu 100 Prozent ungeeignet.›»  Gudrun Trautmann

 

Visit, Ausgabe Mai 2025 (PDF)

«Spricht nun der Komödiant auf der Bühne noch mal über die unschönen, oft unverständlichen Dinge, gelingt eine Art kollektive Erleichterung. Eine, die übrigens auch mir guttut. Entscheidend ist vermutlich die Erkenntnis: Ich bin nicht allein. Und es hilft nur das Lachen.»  Interview von Robert Bösiger

 

Volksstimme, 31. 5. 2025

«Bänz Friedlis Kabarett ist stets aktuell und jeden Abend auf der Höhe der Zeit. Er schafft es tatsächlich, differenziert und pointiert gleichzeitig zu sein. Wenn er seinen Tourneekoffer auspackt, beweist Friedli sein besonderes Ohr fürs Leben, bald versonnen erzählerisch, bald bitterbös satirisch. Und stets bestens informiert. Die Jury des Schweizer Kabarettpreises ‹Cornichon› würdigte seinen Effot, an jedem Veranstaltungsort ein lokal angepasstes Programm zu zeigen – so auch in der ‹Oberen Mühle› in Oltingen BL.»

 

Bote der Urschweiz, 1. 5. 2025

«Im ‹Gaswerk› Seewen sorgt Bänz Friedli für einen kabarettistischen Abend voller Tiefgang und Humor. In seinem neuen Programm ‹Bänz Friedli räumt auf› verbindet der preisgekrönte Dialektvirtuose Stand-up, Satire und Lesung zu einem einzigartigen Theaterabend. Mal zum Brüllen komisch, mal nachdenklich, nimmt Friedli das Publikum mit auf eine Reise durch Erinnerungen, aktuelle Themen und Zukunftsfragen.»

 

Grenchner Tagblatt, 10. 3. 2025

«Bänz Friedli präsentiert sein sechstes Soloprogramm: persönlich, politisch, humorvoll und stets aktuell, mit bissiger Satire.»

 

Zofinger Tagblatt/Schweiz am Wochenende, 8. 3. 2025

«Mit Bänz Friedli gleicht kein Abend dem anderen. Ihn gibt es stets nur hier und heute: Weil er auf die Aktualität und den jeweiligen Ort mit Herz und Verstand eingeht. Über die Jahre ist eine ureigene Form des Theaterkabaretts entstanden, radikal persönlich und radikal politisch, mit Elementen aus Stand-up und Lesung. Kurzum: gescheite Unterhaltung. Wenn er seinen Tourneekoffer auspackt, beweist Friedli sein besonderes Ohr für das Leben, bald versonnen erzählerisch, bald bitterbös satirisch. Und stets bestens informiert.»
 

Oberbaselbieter Zeitung, 27. 2. 2025

«Im ausverkauften ‹Theater Palazzo› begeisterte der Kabarettist mit seinem Programm ‹Bänz Friedli räumt auf›. Einmal mehr überzeugte er mit scharfsinnigem Humor und treffenden Beobachtungen zu aktuellen politischen Themen. Friedli kombinierte persönliche Anekdoten mit gesellschaftskritischer Satire, was beim Publikum für zahlreiche Lacher, aber auch für Nachdenklichkeit sorgte.»

 

Aargauer Zeitung/Badener Tagblatt, 12. 2. 2025 (PDF)

«Mal wirds philosophisch: Im Wort Schwermut stecke Mut drin, der Mut zur Schwermut. Und: ‹Grosse Kunst entsteht nicht unbedingt aus Glück.› Mal wirds politisch: Bänz Friedli zählt die bösen alten Männer auf: Trump, Putin, Erdogan, Xi Jinping. Und er weist auf die ‹abgrundtiefe Grausamkeit› des Gaza-Kriegs hin und die KI-gesteuerten Drohnen, die Hamas-Kämpfer ins Visier nehmen sollen und dabei Frauen und Kinder töten.

Erholung gönnt Friedli seinem Premierenpublikum, wenn er von der Grossmutter erzählt, die gütig und streng war, und die Person in der Familie, mit der er wirklich verwandt war. Oder wenn er sich daran erinnert, als Sportreporter in jedem Matchbericht Hölderlin untergebracht zu haben – und keiner hats gemerkt.

Das Publikum lacht und liebt den Spassmacher auf der Bühne, wenn der zum Besten gibt, wie er einst als Musikautor mit Tom Waits Grüntee trank oder der Gitarrist von Radiohead ihn aus einer peinlichen Situation rettete.» Susanne Holz

 

«Vaterland», Liechtenstein, 8. 2. 2025 (PDF)

«Bänz Friedli fächerte im ‹TAK Theater Liechtenstein› sein ganzes Können aus, teilte auf humorvolle Art gegen Liechtenstein aus – und sorgte für viele Lacher.

Rechtsruck, Krieg in der Ukraine, Nahostkonflikt, Missbrauch in der Kirche und die Klimakrise: Alles Themen, über die es scheinbar nichts zu lachen gibt – ausser, man hört Bänz Friedli zu. Der Schweizer Autor, Kabarettist und Sprachkünstler findet mit seinem ureigenen Stilmix aus Stand-up, Satire und Lesung einmal mehr einen humorvollen Weg, der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und das Publikum trotz aller Krisen zum Lachen zu bringen. Was so locker dahergeplaudert erscheint, ist aber nicht nur radikal politisch und persönlich, sondern auch durchdacht und klug. Plumpe Schenkelklopfer sind Fehlanzeige. 

Mit seinem sechsten Soloprogramm ‹Bänz Friedli räumt auf› war der mit dem Schweizer Kabarettpreis ‹Cornichon› gekürte Dialektvirtuose nach etlichen ausverkauften Shows in der Schweiz nun auch zu Gast im ‹TAK› in Schaan. Für seinen einzigen Halt im Ausland liess er es sich nicht nehmen, den Gästen auch ein paar Liechtensteiner Spezialitäten aufzutischen.

Nicht zuletzt geht er auf die Medienlandschaft ein, um die es in der Schweiz wie auch in Liechtenstein nach dem ‹Volksblatt›-Aus und der Privatisierung von Radio L nicht sonderlich gut steht. Bänz Friedlis Schlagwort: ‹News-Deprivation›. ‹In der Schweiz lesen die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger keine Zeitung mehr und hören keine Nachrichten. Dafür tummeln sie sich auf Youtube oder folgen Spinnern auf Telegram›, beschwert er sich. ‹Aber wenn du Hoffnung für die Welt willst, musst du etwas tun und dich informieren›, mahnt er die Gäste. Und Bänz Friedli hat recht: ‹Nur weil du etwas nicht hören willst, heisst das nicht, dass es nicht trotzdem stattfindet.›

Die Teilhabe sei das höchste Gut des Menschen, und eine informierte, kritische Öffentlichkeit die Grundlage einer jeden Demokratie. ‹Es ist nicht die Künstliche Intelligenz, die mir Angst bereitet, sondern die natürliche Dummheit.› Mit der Bitte, dass die Besuchenden trotz all der Krisen nie ihre Zuversicht verlieren sollen, verabschiedet Friedli sich begleitet von grossem Applaus nach über zwei Stunden von der ‹TAK›-Bühne. Und man kann sich sicher sein: Er wird nicht zum letzten Mal auf den Brettern in Schaan gestanden haben, denn Friedli bekundet immer wieder, wie sehr er das Theater schätzt.»  Julia Kaufmann

 

Südostschweiz/Glarner Zeitung, 7. 2. 2025 (PDF)

«Viel mehr Angst als die künstliche Intelligenz machen mir die natürliche Dummheit und Brutalität.» Interview von Reinhold Hönle

 

Werdenberger & Obertoggenburger, 31. 1. 2025

«Mit  ‹… räumt auf» präsentiert der mit dem Schweizer Kabarettpreis ‹Cornichon› gekürte Dialektvirtuose sein sechstes Soloprogramm, bald nachdenklich, bald zum Brüllen komisch. Und immer aktuell!»

 

Walliser Bote, 30. 1. 2025 (PDF)

«Bänz Friedli gilt aktuell als bedeutendster Schweizer Kabarettist. Er findet, dass man als Narr Unruhe stiften muss.» Interview von Daniel Zumoberhaus

 

Walliser Bote, 29. 1. 2025

«2025 präsentiert der aktuell mit dem Schweizer Kabarettpreis ‹Cornichon› gekürte Persifleur und Dialektvirtuose sein sechstes Soloprogramm. Mehr denn je spiegelt er darin den Augenblick und deutet die Gegenwart – indem er in alten Geschichten wühlt, in Erinnerungen kramt und auf Fundstücke stösst, mit denen er selbst nicht mehr gerechnet hat. Wenn er seinen Tourneekoffer auspackt, beweist Friedli sein besonderes Ohr für das Leben, bald versonnen erzählerisch, bald bitterbös satirisch. Und stets bestens informiert. Versprochen!»

 

Berner Zeitung, 21. 1. 2025

«Er verortet sich irgendwo zwischen Stand-up-Comedy und Lesung. Bänz Friedli flicht gern tagesaktuelle Ereignisse in den Abend ein, deshalb ist jede Vorstellung ein wenig anders. Und doch bleibt das aktuelle Programm als Kern: ‹Bänz Friedli räumt auf›. Es kann ja nicht schaden, wenn einer klug, aber verständlich den Lauf der Dinge einsortiert und dabei für gute Unterhaltung sorgt – wie Friedli, der letztes Jahr in Olten mit dem Kabarettpreis ‹Cornichon› 2024 geehrt wurde.»

 

Luzerner Zeitung, 17. 1. 2025 (PDF)

«Mit Bänz Friedli kommt es gut. Das Publikum im Kleintheater liebt ihn und seine Anekdoten von Hölderlin bis Radiohead. Und im neuen Programm räumt er gründlich auf. All die Trikots, die auf einem Stuhl liegen oder an dessen Lehne hängen, kommen nach und nach in die offene Sporttasche am Boden, zusammen mit Erinnerungen und Gedankenspielen zur politisch-gesellschaftlichen Gegenwart. Zwei Stühle, etwas Krimskrams und eine Tasche reichen aus für das Bühnenbild. Dazu ein Kabarettist, von Kopf bis Fuss in dezentes Blau gekleidet. Das schafft Raum für den roten Faden des Abends, das Aufräumen. Und hier kommt Friedli leichtfüssig vom Hundertsten ins Tausendste. Von Viola Amherd, die immer einen Platz in seinem Herzen haben werde, bis zu John Denver, der 1997 mit seinem Flugzeug ins Meer gestürzt sei. ‹Leaving on a Jet Plane›, was für ein Sarkasmus, was für ein rabenschwarzes Schicksal sei das.

Mal wirds philosophisch: Im Wort Schwermut stecke Mut drin, der Mut zur Schwermut. Und: ‹Grosse Kunst entsteht nicht unbedingt aus Glück.› Mal wirds politisch: Bänz Friedli zählt die bösen alten Männer auf: Trump, Putin, Erdogan, Xi Jinping. Und er besitzt den Mut, im Gegensatz zu vielen anderen, auf die ‹abgrundtiefe Grausamkeit› des Gaza-Kriegs einzugehen und auf die KI-gesteuerten Drohnen hinzuweisen, die Hamas-Kämpfer ins Visier nehmen sollen und dabei Frauen und Kinder töten.

Erholung gönnt Friedli seinem Premierenpublikum, wenn er von der Grossmutter erzählt, die gütig und streng war, und die Person in der Familie, mit der er wirklich verwandt war. Oder wenn er sich daran erinnert, als Sportreporter in jedem Matchbericht Hölderlin untergebracht zu haben – und keiner hats gemerkt.

Das Publikum lacht und liebt den Spassmacher auf der Bühne, wenn der zum Besten gibt, wie er einst als Musikautor mit Tom Waits Grüntee trank oder der Gitarrist von Radiohead ihn aus einer peinlichen Situation rettete. Friedli hatte für deren Musik das Wort ‹pathetic› im Sinne von pathetisch benutzt. Übersetzt heisst das jedoch jämmerlich. Friedli: ‹Nach einiger Stille der Gitarrist so, ja, das habe was …›

Bänz Friedli gehört zu den Sensiblen: Zuletzt dankt er ausführlich allen, von der Familie bis zum Kleintheater. Und erklärt, was er heute zu seinem 14-jährigen Ich sagen würde: ‹Chunnt scho guet.›»  Susanne Holz

 

Berner Bär, 15. 1. 2025 (PDF)

«Ich verbrachte den Sommer im 2. UG.» Interview von Reinhold Hönle