Die Presse über «Der Wal im See»

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NZZ am Sonntag/Bücher am Sonntag, 31. 5. 2020 (PDF)

«Bänz Friedli ist ein sprachsensibler und kritischer Beobachter unserer Gegenwart. In seinen jüngeren Texten hat Friedli den Humor, den man mit ihm verbindet, etwas zurückgenommen und entwickelt sich mehr und mehr zum Philosophen des Alltags. Lustig geht es zwar weiterhin zu: So etwa, wenn die Polizei ihm hilft, ein abgeschlossenes Velo, das er als das einstmals seinige erkennt, mit dem Eisenschneider zu knacken. Doch in die Groteske mischen sich zunehmend Zärtlichkeit und Mitgefühl. Der Wanderer ist weiter unterwegs.» Manfred Papst

Berner Zeitung/Thuner Tagblatt/Berner Oberländer/Langenthaler Tagblatt, 23. 5. 2020 (PDF Artikel und Interview)

«Bänz Friedlis neue Kolumnen-Sammlung bezaubert mit wunderbaren Texten und klugen Pointen. Sie handeln vom Unterwegssein und sind berührend.» Mirjam Comtesse

Zuger Presse, 14. 4. 2020

«Friedli ist bekannt als Kabarettist und Träger des renommierten ‹Salzburger Stiers›. Wenn Kabarettisten Bücher schreiben, sind diese manchmal eine Enttäuschung, weil die Bühnenpräsenz fehlt. Bei Bänz Friedli ist das anders. Das mag damit zusammenhängen, dass er zuerst ein ausgezeichneter Kolumnist war, bis er sich auf die Bühne wagte. Auf jeden Fall sind seine Texte in ‹Der Wal im See› wunderbare Geschichten von unterwegs. Friedli geht mit gespitzten Ohren und gezücktem Notizbuch durch die Welt. Dabei erweist er sich als sensibler Zuhörer von Alltagsbegebenheiten, die er spiegelt und weiterspinnt.» Michael van Orsouw

Luzerner Zeitung

«Wenn er aus der Eisenbahn plaudert, zeigt Friedli sich als hervorragender Beobachter und meist absolut stiller und geheimer Zuhörer. Seine grosse Kunst ist es dann, unscheinbare, oft kleinste Begebenheiten sprachlich-parodistisch auf den Punkt zu bringen.» Romano Cuonz

myswitzerland.com, 31. 3. 2020

«Keiner beobachtet beim Bahnfahren so genau und so witzig wie Bänz Friedli. Mit ‹Der Wal im See› legt der Autor nun neue Geschichten über das Daheimsein und im Unterwegssein vor. Ging es früher oft um all die Ärgernisse im öffentlichen Verkehr, hat Friedli in den jüngeren Texten öfter ein Ohr für leise Töne. Und er gerät ob erfreulichen kleinen Begebenheiten ins Sinnieren.»