Die Presse über Friedlis Auftritte, Lesungen und Hörbücher

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Zürichsee-Zeitung, 14. 11. 18 (PDF)
«Ein schwungvoller Satz nach vorne, als stünde da eine Bühne – dabei ist es nur ein kleiner ausgesparter Platz vor dem Bücherregal in der Bibliothek. Schon ist er mitten drin, gestenreich und mit Wortwitz die Küsnachter Kommunalpolitik aufs Korn zu nehmen: Die beiden abgelehnten Dorfplatzprojekte. Die neu eingeweihte Turnhalle mit Wasserschaden. Das Goldküstenklischee, aber – nein, das wolle er nicht bedienen. Wie käme er auch darauf, wo die Millionen freiwillig für eine Tobelbrücke fliessen – wenn sie denn dürften. Und so verteilt er noch die eine oder andere nett verpackte Watsche in diese Richtung. Doch die Anwesenden hat er zu diesem Zeitpunkt schon gewonnen. Sie nehmen die ironische Abrechnung mit ihrer Gemeinde mit Humor.

Das Buch, aus dem der 53-Jährige liest, ist sein neustes. ‹Es ist verboten, übers Wasser zu gehen ›. Das Publikum lacht viel in diesen gut eineinhalb Stunden – dies dürfte dem Inhalt der Texte, aber noch mehr der einnehmenden Vortragsweise Friedlis geschuldet sein.

Immer wieder aber wechselt er vom Hochdeutschen der Lesung in den Dialekt, kommentiert, ergänzt oder spricht die Zuschauer direkt an. Mal greift er hinter sich ins Büchergestell, um den ausgestellten Wälzer ‹Ein Mann der Tat› von Richard Russo zu nehmen: Das Buch liege bei ihm seit Monaten auf dem Nachttisch – ungelesen. Die gut 600 Seiten würden ihn dermassen abschrecken. Da erkennt sich wohl mancher der Anwesenden selber. Mal sorgt er mit eingestreuten Witzen – Ogi beim Kreuzworträtseln: Ehemaliger Bundesrat mit drei Buchstaben? Ich! – für zusätzliches Amüsement.

Es seien nicht unbedingt seine liebsten Kolumnen, die er für den Abend ausgewählt habe, sagt er später. Denn die, die er besonders möge, hätten eher einen ernsten Unterton und würden sich für das komödiantische Vortragen weniger eignen. Daran zeigt sich auch, wie die Tätigkeiten Friedlis ineinander übergehen – Kolumnen inspirierten ihn zum Kabarett, aber auch zu Büchern – und umgekehrt.» Andrea Baumann

 

Simmental-Zeitung, 14. 11. 18
«Friedli bot auf dem Stockhorn ein geistreiches Überraschungsprogramm. Er ist ein feiner Beobachter und hat die seltene Gabe, das Beobachtete in Worte zu packen, welche die Zuhörenden zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregen, auch mit zeitgenössischen Themen und politischer Aktualität. Pointiert und amüsant.» Luzia Wyssen

 

Zofinger Tagblatt/Schweiz am Wochenende, 19. 5. 2018
«Er ist ein Einzelgänger, eine Ausnahmeerscheinung in der Schweizer Komikerszene und darüber hinaus. Bänz Friedli hat sich mit seinen philosophisch-witzigen Geschichten unzählige Auszeichnungen geholt. Zweieinhalb Stunden sprudelte es im Stegreif nur so aus ihm hinaus, pausenlos, nonstop. Kein Versprecher, die Rede garniert mit Körpersprache, ulkiger Gestik und Mimik, auch geistig eine unglaubliche Leistung.» Kurt Buchmüller

 

Oberbaselbieter Zeitung, 27. 9. 2018
«Bänz Friedli war angesagt, Kolumnist, Hausmann, Bestsellerautor, Musikkritiker, der bekannt dafür ist, dass er seine Lesungen als Kabarett gestaltet. Das Publikum ih der Gemeindebibliothek Gelterkinden erwartete einen äusserst vergnüglichen Abend und wurde nicht enttäuscht. Als leidenschaftlicher Fussballer und Kenner der Szene zeigt er grosse Bewunderung für den Frauenfussball. So schrieb er sogar ein Kinderbuch über ein fussballspielendes Mädchen, ‹Machs wie Abby, Sascha!›. Zwar zitierte der Autor auch aus seinem neuen Buch ‹Es ist verboten, übers Wasser zu gehen›, er verstand es aber auch, liebevolle bis bissig-witzige Bemerkungen über Lokalberühmtheiten wie Baschi und Ira May fallenzulassen und seine Anerkennung über den Wickeltisch in einem Gelterkinder Männer-WC zu äussern. Verehrung für Elvis Presley, rührende Erinnerungen an einen besonderen Fan, Freude an Witzen über beliebte Bundesräte und lustige Erlebnisse vor Auftritten in Basel waren nur kleine Teile des Feuerwerks dieses heiteren Abends.» Ursula Handschin

 

Bremgarter Bezirks-Anzeiger, 15. 5. 2018 (PDF)
«Mit rasantem Tempo brachte der Sprachkünstler den Irrsinn der Jetztzeit auf die Bühne. Für sein erzählerisches Kabarett voller Parodien, Witz und Scharfsinn gab es vom Publikum im ausverkauften Haus grossen Applaus. 

Beim Thema des Abends, nämlich, wie wir vor lauter zeitsparender Hilfsmittel immer mehr Zeit verlieren, präsentierte Friedli philosophische Momente. Nebst treffenden Beispielen zum technischen Wahnsinn zeigten seine Wortspiele über ‹Längizyti›, für die man natürlich Zeit braucht, über das Vergehenlassen von Zeit bis zum Zeitsparen, das aber keinen Zins trägt, oder darüber, dass Zeit sich nicht nachholen lässt, viel Feinsinn. Dazwischen fand er bravourös die Übergänge zu Themen wie Doktor Blocher, Katastrophen-Trump, Atomausstieg, zweite Gotthardröhre, Olympia Graubünden oder dem Fussball.»  Bernadette Oswald

 

Der Bund, Der Landbote, Berner Zeitung, 1. 2. 2018 über die Moderation der «Nacht der Nominationen» an den Solothurner Filmtagen
«Es war eine Feier der ungewohnten Art in Solothurn. Zur Nacht der Nominationen federte Moderator Bänz Friedli in Turnschuhen auf die Bühne und gab als komödiantischer Kamikaze Vollgas, switchte zwischen WEF-Bashing, Selbstmordattentäter-Ulk und einem noch nicht gefundenen Schweizer Harvey Weinstein hin und her. Dazu liess er bissige Spitzen gegen die Fifa oder die ungleiche Geschlechteraufteilung in der Schweizer Filmakademie vom Stapel – auf Deutsch, Französisch, Italienisch und in träfem Berndeutsch.
Ja, so muss Moderation sein, wenn sie nicht langweilen soll, sondern es mit der Spannung im Saal aufnehmen will.» Hans Jürg Zinsli

 

Berner Oberländer/Thuner Tagblatt, 5. 12. 2017
«‹Ke Witz› ist so klug und so humorvoll wie Friedlis Erstling, mit dem er alle Preise gewonnen hat. ‹Lange kannten wir Bänz Friedli als Hausmann der Nation, als unaufgeregt klugen Kolumnisten, und dann hat er uns als Kabarettist überzeugt›, sagt Kurt Keller, Mediensprecher des Thuner ‹Kultursoufflés›. Friedlis Kunst sei das Ineinanderfliessen von Beobachten und Parodieren. Er sei ein Meister der einfühlenden Beobachtung. Sein Humor sei nie billig und gehe nie auf Kosten Benachteiligter, findet Keller. ‹Ob Zivilschutzreglement oder Gratisblatt, Friedli liest noch den letzten Mist – ihm entgeht nicht, dass die Antworten auf grosse Fragen oft in den kleinen Dingen zu finden wären›.»

 

«Schön, wieder einmal jemanden zu sehen, der nichts braucht als sich selbst, um eine Bühne und einen Abend zu füllen, keine Verkleidung, keine Requisiten, keine Ton- und Bildeinspielungen, sondern der nur auf die Sprache und ein Minimum von Gestik vertraut, um unserer Zeit nachzuspüren.» Franz Hohler, November 2016

 

SonntagsZeitung, 27. 8. 2017
«Zwei Stunden Bänz Friedli, und die Welt ist wieder in Unordnung. Der Berner Komiker und Kolumnist rechnet wortgewaltig und rasend schnell mit allem ab, was uns aufregt: Vom Liveticker über den Laubbläser bis zum Lehrplan 21. Beste Pointe: Warum ist jeder zweite Bundesliga-Goalie ein Schweizer? Weil wir in Einem gut sind: ‹Müglechscht kene inelah!›» Christian Hubschmid

 

Thurgauer Zeitung/Appenzeller Zeitung, 11. 5. 2017
«‹Spermaaa!›, schreit der Knirps im Restaurant. Peinlicher gehts nicht, die Eltern sind entsetzt. Wir sind mitten im skurrilen Leben, mitten im Kabarett. Seit ein paar Jahren füllt Bänz Friedli als virtuoser Alltagsbeobachter die Schweizer Kleinkunsttheater. Und ist dabei eine sympathische Gag-Maschine geworden. Der Knirps meint übrigens den Mann mit dem Speer auf dem Zweifränkler, der aber eigentlich eine Frau ist: die Helvetia. Seit ihm das eine Frau aus dem Emmental erzählt hat, kriegt Friedli es nicht mehr aus dem Kopf. Die Festplatte speichert ohnehin viel zu viel Blödsinn. Das ist eines der Hauptthemen in seinem zweiten Soloprogramm. Zweites Hauptthema: Zeitverlust durch technische Mittel für vermeintlichen Zeitgewinn und die skurrilen Selbsttäuschungen. Eine sehr lustige Zeitkritik. Die Aufnahme entstand im Zürcher Hechtplatztheater. Und weil Friedli als Erzähler ohne Requisiten auftritt, verliert die CD fast nichts gegenüber dem Bühnenerlebnis.» Hansruedi Kugler

 

kulturtipp, 15. 3. 2017
«Bänz Friedli erzählt, wie unser Gedächtnis von unnützem Wissen – etwa dem längsten italienischen Wort – besetzt wird. Wir würden vieles gerne vergessen, doch es fällt uns immer wieder ein. Er denkt darüber nach, wie wir alle Zeit sparen, um sie dann totzuschlagen. Was so spielerisch und locker dahergeplaudert erscheint, ist klug durchdacht, hochaktuell, politisch und philosophisch. Wir lachen und merken erst spät, leider ist es kein Witz. Beste Unterhaltung.» Moni Wirth

 

Südostschweiz, 6. 2. 2017
«Bänz Friedli bot in der ausverkauften Villa Grünfels einen temporeichen Abend. Seine Pointen reichten vom Lehrplan 21 bis zum Rekord-Nichtmeister Young Boys – und trafen immer ins Schwarze.

Friedli sinniert einen Abend lang darüber, was einem so im Kopf hängenbleibt, ohne dass dies Sinn macht, und was man sich einfach nicht merken kann, obschon es deutlich mehr Wichtigkeit hätte. In Berndeutsch lamentiert er so schnell, dass man die sprichwörtliche bernerische Langsamkeit vergessen mag.

Mit Höchstgeschwindigkeit schlägt er dem Publikum die Pointen um die Ohren, und bevor man richtig verstanden hat, worüber man lacht, ist er schon beim nächsten Thema. Dabei lässt er weder Eishockey noch die Klatschspalten über Christa Rigozzis Make-up bei ihrer Zwillingsgeburt aus. Vom Lehrplan 21 meint er, der müsste Lehrplan 31 heissen, weil es ohnehin noch 1000 Jahre dauern werde, bis der umgesetzt würde. Und schon ist er beim Ritalin, dessen verbreitete Abgabe an etwas zappelige Kinder bis in 20 Jahren den ganzen Kabarettisten-Nachwuchs eingeschläfert haben werde. 

Die lokalpolitischen Verhältnisse in Rapperswil- Jona liefern Stoff für manche Pointe. Sprachlich bedient sich Bänz Friedli aller Schweizer Dialekte und auch derer von Einwanderern. Bänz Friedlis Pointen sitzen, sie kommen oft unerwartet und sprechen ein breites Publikum an, da er die unterschiedlichsten Themen zu bearbeiten weiss.» Tobias Humm

 

NZZ am Sonntag, 30. 10. 2016
«Requisiten braucht er so gut wie keine. Aber mit seiner Präsenz füllt er den Raum. Seine Alltagsbeobachtungen verweben sich zu einem Ganzen, weil hinter ihnen eine konsequente Haltung steckt. Nennen wir sie ruhig einen kritischen Humanismus. Dieser Spassmacher ist das Gegenteil eines Zynikers. Er sorgt sich um den Menschen, der sich mit seinen eigenen Errungenschaften heillos überfordert.» Manfred Papst

 

Volksstimme, 15. 3. 2016, PDF
«Das Tempo seiner Sprache und seines Denkens ist für Berndeutsch weltrekordverdächtig.» Jürg Gohl


Obwaldner Zeitung/Neue Luzerner Zeitung, 27. 1. 2016, PDF
«Wo ist man wohl, wenn man an einem einzigen Abend erfährt, wie der CVP-Präsident Christophe Darbellay beim Telefonieren in der Eisenbahn zum Narziss werden kann, und dass es die Schwarzwurzel ist, die die Rangliste der für Furztöne und -düfte verantwortlichen Gemüse anführt? Wo, wenn nicht bei einer Lesung von Bänz Friedli? Der 50-jährige Schweizer Kabarettist, Kolumnist und Sprachkünstler verstand es auch diesmal wieder, sein Publikum in Sarnen über eine Stunde nonstop in Atem zu halten. Warum so etwas dem vielseitig begabten Berner immer und immer wieder gelingt, sagt keiner besser als Peter Bichsel im Vorwort zum neuen Buch von Bänz Friedli ‹Und er fährt nie weg – Eisenbahngeschichten›. Bichsel stellt da nämlich fest: ‹Ich staune immer wieder, wie selbstverständlich Bänz Friedli das tut: er stellt sich hin und erzählt. Sein Erzählen ist gradlinig und ohne Schnörkel, seine Pointen sind nicht konstruiert, nicht er selber macht sie, sondern seine Erzählung.›
Wenn er aus der Eisenbahn plaudert, outet Friedli sich als hervorragender Beobachter und meist absolut stiller und geheimer Zuhörer. Seine grosse Kunst ist es dann, unscheinbare, oft kleinste Begebenheiten auch sprachlich – kabarettistisch und parodistisch eben – auf den Punkt zu bringen. Dabei schlüpft er in unterschiedlichste Rollen, sein Vortrag ist höchst unterhaltsam.
Vor allem bleibt der Autor stets authentisch und auf eine witzige Art ‹alltagsphilosophisch›. Friedli lacht auch oft und gerne über sich selber: etwa, wenn er plötzlich feststellt, dass schweisselnde, ungepflegte Skifahrer, die im Zug Schuhe und Hosen ausziehen und die er am liebsten zum Teufel wünscht, die Probleme im Vektorenrechnen, die sein Töchterchen Anna Luna hat, weit besser lösen können als er selber.» Romano Cuonz

 

Thurgauer Zeitung, 5. 11. 2015

«Bänz Friedli wie er leibt, lebt und philosophiert verblüffte mit  seinem Programm über die Jugendsprache in all ihren Facetten. Er überzeugte mit Witz, Charme und scharfsinnigen Beobachtungen. Jüngst hat er den renommiertesten Radio-Kabarett-Preis im deutschsprachigen Raum erhalten. Der ‹Salzburger Stier› wurde ihm im Mai überreicht und hievte ihn in den Kabarettistenolymp. Die Jury würdigte ihn indes mit den Worten ‹kritisch heimatverbunden, sympathisch philosophisch und stets verlässlich witzig›. Und genau so trat er in Wallenwil auf. Von Beginn an frech, schnörkellos geradlinig und immer wieder ortschaftsverbunden. So wurde an diesem Abend beschlossen, den Baukredit für eine Dreifachturnhalle zu sprechen, ‹es sind ja eh mehr Leute hier als an einer Gemeindeversammlung›. Natürlich darf – soll – man den Kabarettisten nicht immer ernst nehmen, doch vermehrt trifft er mit seinen Aussagen genau den Nerv der Zeit, oder direkt ins Herz der Zuschauer, welche es ihm in Wallenwil mit wiederkehrendem Applaus dankten. Die 140 Besucher in der ausverkauften Aula der Primarschule, die Organisatoren und Friedli selbst dürfen absolut zufrieden sein nach diesem humoristischen, kurzweiligen Höhenflug.» Christoph Heer

 

Zofinger Tagblatt, 23. 5. 2015
«Friedli glänzt mit geschliffenem Slangtheater. In seinem Programm stecken Rhythmus und Timing und Melodie. Geschickt setzt Friedli Redefluss und Tempo ein und peppt die Pointen. Die Pausen sind effektvoll gesetzt. Der Conférencier Bänz Friedli verfügt über einen geschmeidigen Flow. Das Publikum amüsiert sich köstlich. Gebannt folgt es diesem Berner aus dem ‹Ämmitau›, der so turboschnell wie ein Zürcher daherredet.» Michael Flückiger

 

Aargauer Zeitung, 13. 4. 2015
«Bänz Friedli begeistert seine Leser- und Zuhörerschaft mit intelligentem Sprachwitz, Ironie und Charme.» Julia Bänninger

 

Thuner Tagblatt, 23. 2. 2015
«Schnörkellos schnell analysierte Bänz Friedli im ausverkauften Schadausaal des KKThun Sprache und Spleens der Jugendlichen. Ein für Berner Verhältnisse äusserst zügiger sowie mit Witz und Wortakrobatik und teils auch politisch bepackter Abend!
Ein Stehpult mit einem Glas Wasser, ein Stuhl und ein Notenständer: Bänz Friedli (50), Autor, Kabarettist, Hausmann, Vater von zwei Teenagern sowie YB- und SCL-Tigers-Fan, brauchte nicht mehr, um den Anwesenden einen Spiegel vor das Gesicht zu halten: ‹Vielleicht sind unsere Jungen einfach sauclever und wir zu blöd dafür, es zu merken?›» Roger Probst

 

Jungfrau Zeitung, 23. 11. 2014
«Hausmann, Autor, Kolumnist, Satiriker, Kabarettist – Bänz Friedli ist vieles, nur nicht langweilig. Der 49-jährige Berner braucht wenig, um einen vollbesetzten Saal zu unterhalten. Im ausverkauften Kino Theater Brienz reicht ein Holz-Schemeli. Ein Glas Wasser darf auch nicht fehlen. Denn wer so viel und so schnell spricht wie der in Zürich lebende Emmentaler, hat öfters einen trockenen Hals. Friedli liebt die Sprache – und er ist ein Meister der Dialekt-Interpretation. Wie es der Titel erahnen lässt, dreht sich sein aktuelles Programm um die Sprache der Jugend. ‹Gömmer Starbucks?› Wirklich ausführlich sind die Sätze der Generation Smartphone nicht. Doch für ein ‹Ich hätte jetzt wirklich Lust auf einen Kaffee und vielleicht auch einen Brownie oder etwas anderes Süsses. Wir könnten ja zusammen in den Starbucks drüben an der Laupenstrasse gehen. Hast du Lust, mich zu begleiten?›, reiche die Zeit eben nicht mehr, so Friedli. So viele Informationen in einen so kurzen Satz zu verpacken, sei eben die neue Kunst der Verknappung. ‹Dafür kann mein zwölfjähriger Sohn mit seiner Helmkamera Videos filmen, anschliessend am Computer bearbeiten und zu einer Filmsequenz umwandeln›, so der zweifache Vater. Er werde – wegen seines aktuellem Programms – immer wieder gefragt, ob er die ‹Jugend von heute› denn verstehe. ‹Tu ich nicht›, sagt Friedli. ‹Wenn man denkt, man hat die Jugend verstanden, hat sie sich schon wieder weiterentwickelt.›» Patrick Gasser

 

Zürcher Unterländer, 28. 10. 2014
«Unterhaltsam und pointiert berichtete Friedli in Niederhasli im Programm ‹Gömmer Starbucks?› von der heutigen Jugend. Der Vater zweier Teenager bekundet offen seine Sympathien für die Jugend. In deren Sprache, die den Erwachsenen oft fremd und unverständlich ist, sieht er Fantasie und lobt die kreativen Abkürzungen.
Die ‹McSprache› sei dem schnellen, effizienten Leben angepasst, das den Jungen abverlangt wird. Die Jugendlichen seien den Eltern im technischen Verständnis und der Nutzung moderner Kommunikationsmittel haushoch überlegen. Friedli stellt die provokante Frage in den Raum: ‹Vielleicht sind sie zu gescheit, und wir sind zu blöd, um es zu merken?› Man nimmt ihm die Kritik, die er temporeich und witzig vorträgt, ab. Der Kabarettist verfügt über einen scharfen Blick auf die Realität.» Marlies Reutimann

 

Tages-Anzeiger, 22.10.2014
«Bänz Friedli zeigte sich als agiler, hochpräziser Sprachbeobachter und schlüpfte bei seinen temporeichen Generationensprüngen immer wieder in die unterschiedlichsten Rollen.» Adrian Schräder

 

Berner Zeitung, 27. 9. 2014
«Gut, supergut! Er trifft den Ton punktgenau: Elternbildungsslang, Balkanhochsprache, Züritüütsch in der Albisrieder Ausformung, Bärndütsch in der ‹Bumpelitzer› Italoversion Tscharni 1975. Umwerfend witzig ist das. Bänz Friedli verteidigt die SMS- und WhatsApp-Generation gegen die Sprachhüter, die durch die Kurzformen die Welt gefährdet sehen: ‹TMI› für ‹too much information›, frei übersetzt: ‹Wieso soll ich das wissen?› Friedli erzählt mit vielen witzigen Beispielen, was da abgeht, dass die Verknappung der Jungen keine Verarmung ist und wie schnell hippe Wörter wieder verschwinden. Weil er dies selbstironisch vermittelt, stört es auch nicht zu erfahren, dass die Zürcher tifiger vergessen.» Peter Steiger

 

Nidwaldner Zeitung, 23.9.2014
«Zum Abschluss von ‹Stans lacht› zündete Kabarettist Bänz Friedli ein Feuerwerk an Humor.»

 

Der Rheintaler, 16.9.2014
«Friedli bot ein Feuerwerk an Ausdrücken des Jugendslangs, den er gekonnt imitiert. Er bescherte dem Publikum in der Alten Mühle Gams einen heiteren, unbeschwerten Abend mit Tiefgang.» Esther Wyss

 

SonntagsZeitung, 27. 7. 2014, Bänz Friedli auf Rang 2 des Comedyratings!
(Hier als PDF ansehen)

«Die Jugend verstehen zu wollen, ist zwar aussichtslos, aber amüsant. Der 49-jährige Comedian und Hausmann erforscht mit ethnologischem Scharfblick und spitzer Zunge die angeblich gamesüchtige Generation. Und findet nicht nur heraus, dass es die Erwachsenen sind, die spinnen, sondern auch, welches die sicherste Verhütungsmethode ist: Sex via Skype.» Christian Hubschmid

 

Der Tößthaler, 14. 6. 2014
«Der Emmentaler, der in Zürich lebt, ist bekannt für seine Texte über die Banalitäten des Alltags, die, unter die Lupe genommen, zur Satire werden. Auf der Bühne vorgetragen, entfalten sie einen besonderen Angriff auf die Lachmuskeln. Trocken dahergeplaudert, hechelt Bänz Friedli alle und alles durch. Von Politikern über Hausfrauenkolleginnen zu Promis, von Butterzopfrezepten über Kindererziehung zu durchsichtigen Legosteinchen. Niemanden verschont er, am wenigsten sich selbst. In rasantem Tempo springt er von Thema zu Thema, plaudert, karikiert, poltert und säuselt. Seine Fähigkeit, verschiedene schweizerische Dialekte gegeneinander auszuspielen, ist beeindruckend.
Zum letzten Mal spielte Friedli im Gemeindesaal Engelburg in Zell sein Programm ‹Sy no Frage?› und liess den Abend deshalb auf DVD aufnehmen.
Satire, Comedy, Kabarett – Friedlis Gedankenspielereien brauchen keine Einordnung, denn sie sind aus dem Leben gegriffen. Eine Pointenkaskade ohne Punkt und Komma. Allein die etwa zweistündige Bühnenpräsenz ohne Requisiten, Fangnetz oder sonstige Hilfsmittel ist bewundernswert. Chapeau.»
Guy A. Lang

 

Schweiz am Sonntag, 1. 6. 2014
«Wenn der Autor und Kabarettist Friedli spricht, dann lacht das Publikum im Sekundentakt. Bänz Friedli nimmt die verschiedenen Schweizer Dialekte gehörig aufs Korn, gerade auch seinen eigenen, das verniedlichende Berndeutsch. Aus ‹Shoppen und Ficken› wird dann ‹Kömerle u Schätzele›.»
Julian Perrenoud über die Mundartnacht «gägäWärt» in Solothurn

 

NZZ am Sonntag, 27. 4. 2014, zur CD «Gömmer Starbucks?»
«Dass sich einer mit 48 Jahren erstmals auf die Kabarettbühne wagt, ist ungewöhnlich genug; Friedli aber katapultierte sich mit dieser Parforcetour durch die Schweizer Mundarten direkt in die Super League. Wie er Jugendsprache in all ihren Facetten parodiert – das zeugt von Subtilität, Präsenz, Witz und Zungenfertigkeit. Da gibt es keine Herablassung, keinen Brei aus Balkan- und Italo-Slang wie bei anderen Komikern. Friedli weiss zu differenzieren, und er bricht eine Lanze für die angeblich sprachlose, in dumpfem Konsumwahn befangene Jugend: Er zeigt, wie flink und kreativ sie mit der Sprache umgeht. Spott verbindet sich bei ihm mit Liebe, wie dieser fulminante Live-Mitschnitt aus dem Kleintheater Luzern beweist.» Manfred Papst

 

Neue Luzerner Zeitung, 6. 2. 2014
«Zum Auftakt der Kabarettwochen im Kleintheater erklärte Friedli dem höchst amüsierten Publikum die Jugendsprache. In lockerer Erzählform bombardiert er gut zwei Stunden lang sein Publikum mit sprachlichen Wundertüten, die er allesamt von Jugendlichen aufgeschnappt zu haben scheint. Friedlis scharfsinnige Beobachtungen und sein Talent, mit perfekt imitierten Akzenten die Tonalität der Jugend zu treffen, machen das Zuhören zum puren Vergnügen. Der präsentierte Slang mag zwar mitunter fast grotesk wirken – man ist sich dessen realer Existenz durchaus bewusst und denkt: ‹Grauenhaft!› Doch Friedli bricht eine Lanze: ‹Wenn du denkst, du begreifst die Jungen, sind sie sprachlich schon wieder weiter. Und genau dafür ist die Jugendsprache ja da: um sich abzugrenzen.›» Yvonne Imbach

 

Oberbaselbieter Zeitung, 17. 4. 2014
«Friedli eroberte den voll besetzten Gemeindesaal Lausen im Laufschritt. Dynamisch, jugendlich sprang er auf die Bühne, und los ging das knapp zwei Stunden dauernde Feuerwerk. Kein Auge blieb trocken, die Lachmuskeln wurden immer wieder aufs Neue aktiviert. Unermüdlich überäste er das amüsierte Publikum mit Anekdoten aus seinem Dasein als Hausmann. Ebenso amüsant seine Meinungen zu Politik und Sport, querbeet, sozusagen.» Ursi Roth

 

Thurgauer Zeitung, 13. 1. 2014
«Zwei Stunden reines Vergnüngen mit Bänz Friedli im Kulturforum Amriswil. In der ausverkauften Halle springt der Sprachkünstler in Jeans, Hemd, offenem Blazer und Turnschuhen, mit viel Silberschmuck an den Fingern, mit Witz und Ironie von Thema zu Thema.» Ramona Riedener

 

Grenchner Tagblatt, 13. 1. 2014 (PDF)
«Entertainer Bänz Friedli zeigt Witz und Esprit. In seinem äusserst unterhaltsamen Auftritt im proppenvollen Kleintheater zeigte sich Friedli auch als Meister der Imitation. Slangs, Jargons und Dialekte ahmte er grandios nach, und als begnadetes ‹Wöschwyb› und Lästermaul deckte er schonungslos und lustvoll Irrwege auf. Dabei bedachte er jeden und jede mit seinem Spott: Ueli Maurer wie Pascale Bruderer, Natalie Rickli genauso wie Xherdan Shakiri.»
André Weyermann

 

NZZ, 14. 12. 2013
«Die Entdeckung des Arosa Humor Festivals! Friedlis verblüffende Präsenz und Ironie liegen weit über dem Niveau hochgespülter TV-Imitatoren und -Klamauker. Als gereifter Spätberufener hat er das Zeug zu einem führenden Stand-Up-Komiker wie Michael Mittermeier.»

 

St. Galler Tagblatt, 14. 12 2013
«Zur eigentlichen Festivalentdeckung avancierte Bänz Friedli. ‹Der Hausmann der Nation› beweist mit seinem ersten Kabarettprogramm, dass er humoristisch sehr viel mehr drauf hat, als seine wöchentliche Kolumne im ‹Migros-Magazin› und seine Lesungen ahnen liessen. Schon der ganz aktuelle Einstieg war ein Volltreffer, die Anspielung auf die verschobene Eröffnung der Verbindung zwischen den Skigebieten Arosa und Lenzerheide: Statt mit einem neuen Traumpaar ‹Lenzerheidi und Gigi vo Arosa› zu kokettieren, würde Arosa doch besser bei seiner ‹Gay Ski Week› bleiben, dort funke es garantiert.
Brillant auch die Persiflagen über Jugendslang (‹Yolo – you only live once›), Teenagerhabitus (‹Petting per Skype ersetzt Schwangerschaftsverhütung›) und die Vornamenperversion (‹Shakira Affentranger›). Das kann sich nur einer leisten, der durch zwei Halbwüchsige im Haus namens Anna Luna und Hans hochgradig dazu legitimiert ist … Mit dieser Klassevorstellung hat sich die Blatter-Bühne im Bellavista Hotel als Spielstätte für subtile Programme weiter etabliert.» Peter Hummel

 

Der Landbote, 25. 11. 2013 (PDF)
«In seiner kabarettistischen Lesung in der Bibliothek Seuzach plauderte Bänz Friedli aus dem Nähkästchen. Seine Parodien im Balkan- und Italo-Slang, der genüsslich vorgetragene Pseudodialekt der ‹thüütschen› Nachbarin und die Imitation von Ottmar Hitzfeld brachten das Publikum zum Lachen.»
Claudia Naef Binz

 

Entlebucher Anzeiger, 29. 10. 2013 (PDF)
«Zweimal fast eine Stunde unterhielt Friedli in Schüpfheim das Publikum, switchend vom einen zum anderen Thema, ohne dabei je den Faden zu verlieren. Seine köstli­chen Ausführungen zum Falten von Fixleintüchern, zum Putzen unter dem Lavabo oder zu den Hausaufgaben der Kinder lös­ten wahre Lachsalven aus.» Annalies Studer

 

Wiler Zeitung, 28. 10. 2013
«Friedlis Programm ‹Sy no Frage?› ist eine Mischung aus Alltagsgeschichten und Lebensweisheiten. Voller Zitate, die noch lang im Gedächtnis bleiben. Etwa: ‹Das Leben ist zu kurz, um Fixleintücher zusammenzulegen› oder ‹Ein berndeutsches Navi ist der Gipfel von Föderalismus›. Bänz Friedli spricht aus, was sich der Grossteil des Publikums schon immer gedacht hat, regt sich auf über Telefonwarteschlaufen und heuchlerische Politiker, über Schönredner, rücksichtslose Pendlerinnen und überbordende Bürokratie. Das Publikum im ‹Chällertheater› lacht begeistert.»
Benjamin Pelzmann

 

Die Südostschweiz, 8. 7. 2013 (PDF)
«Man kann es fast nicht Lesung nennen, Comedyperformance trifft es eher. Und zwar eine ausserordentlich gute. Selten hat man bei einer Lesung so viel und ausgelassen gelacht.» Viola Pfeiffer

 

Thurgauer Zeitung, 9. 3. 2013, (PDF)
«Lachen mit dem Hausmann der Nation: Leicht und mit viel Selbstironie berichtet Bänz Friedli in Arbon von seinem Alltag und bezieht dabei immer wieder sein Publikum mit ein.» Rahel Haag

 

Oltner Tagblatt, 10. 7. 2012 (PDF)
«Der bekannteste Hausmann der Schweiz erwies sich als Publikumsmagnet der Kulturwoche Schönenwerd.» Arno Oppliger

 

Aargauer Zeitung, 21. 1. 2012
«Mit schierer Leichtigkeit beschreibt der Hausmann im Peterskeller die kleinen Probleme, die es alltäglich im Haushalt zu bewältigen gibt. Doch bald wird klar, dass es Friedli in seinem Programm nicht nur um Haushaltprobleme geht, denn gekonnt koppelt er die kleinen Probleme im Familienrahmen mit den grossen Fragen der Gegenwart. Die Geschichte über eine Rauferei seines Sohnes wird plötzlich zu einer Darstellung der Integrationspolitik der Schweiz. Mit spitzer Zunge und einer gehörigen Portion Humor gelingt es Friedli, uns die Wahrheit aufzuzeigen. Jedes Wort ist wahr – und gleichzeitig zum Krummlachen. Während des ganzen Abends imitierte der in Zürich lebende Berner rasant Slangs und Dialekte, gab die Versprecher seiner Kinder zum Besten und mokierte sich über Politiker, Sportler und Prominente, liess es freilich nicht ausser Acht, dass er selber einer ist. Und es war zu merken, dass er sich über Neuenhof und Umgebung informiert hatte.» Jérôme Jacky

 

Schweizer Familie über die CD «Sy no Frage», November 2011
«Seine ‹Pendlerregeln› in ‹20 Minuten› waren einst Kult, gennauso wie heute seine wöchentlichen Kolumnen im ‹Migros-Magazin› und seine Beiträge in der Samstagssatire ‹Zytlupe› auf Radio DRS1. Auf Lesetournee beweist der 46-Jährige, dass er nicht nur ein grossartiger Schreiber ist mit Auge fürs Detail und die Komik des Alltags, er erweist sich auch als grossartiger Entertainer, dessen Lesungen sich wohltuend von vielen anderen abheben. Friedli ist unterhaltsam, spontan, witzig, aber auch nachdenklich. Für all diejenigen, die ihn nicht selber live auf der Bühne erleben können, gibts die Doppel-CD.» Irène Weitz

 

Wiler Nachrichten, 22. 11. 2011
«Friedli schöpft während des Abends ausgiebig aus seinem Fundus an Politikerstimmen und Sportlerinterviews, er präsentiert ein farbenfrohes Spektrum aus dem Schweizerischen ‹Sprachenpuff› von Frühserbisch bis Toni-Brunner-Welsch. Er zitiert frei aus seinen Texten, schweift spontan ab, verirrt sich scheinbar irgendwo zwischen Ratschlägen zu Fixleintüchern und Begegnungen mit allzu lauten Politikern im Zug, tigert über die Bühne, spielt enthusiastisch Luftgitarre und kommt schliesslich auf die dreckigen Fussballschuhe seiner Tochter zu sprechen. Doch niemand im Publikum hat das Gefühl, dass der Autor seinen Faden verliere, zu fasziniert, zu begeistert, zu amüsiert hängen Männer und Frauen an seinen Lippen. » Bettina Bellmont

 

Bote der Urschweiz, 11. 11. 2011 (Als PDF ansehen)
«Live ist er anders, noch intensiver, noch spontaner und wortgewandter, als wenn man respektive meistens wohl Frau seine Kolumnen und Bücher liest. Er kommt vor allem dann in Fahrt, wenn er in andere Rollen schlüpft, fliessend in die Schriftsprache wechselt oder einen Schweizer Dialekt nachahmt. Seine Rolle als Gianluca – ein Secondo, der damals, als Bänz Friedli noch zu den Jugendlichen zählte, ähnlich für Aufsehen und Irritation sorgte wie heute die ‹Yo, Monn, wass wotsch?›-Kultur – ist einer der Höhepunkt der Show. Das Publikum in Küssnacht ist derart begeistert, dass es ihn erst nach zwei Zugaben gehen lässt.»
Nadja Tratschin

 

NZZ Folio, 7.2.2011 (PDF Download)
«Der Kulturkeller ist voll, die Stimmung erwartungsvoll. Punkt acht springt Bänz Friedli, knochig und dynamisch, aufs Podium. Auf allen Gesichtern zeigt sich Erleichterung: Gott sei Dank, kein Softie! Eher ein Rocker. Karohemd und Jeans, das Haar, im Prinzip störrisch, auf ordentliche Bubenart getrimmt, an den Händen, selbst am Daumen, viel massiver Silberschmuck. Eineinhalb Stunden feuert er nonstop die Rosinen seiner Kolumnen ins Publikum. Die Münder bleiben der Einfachheit halber gleich offen, der nächste Lacher folgt bestimmt.»
Margrit Sprecher


Berner Oberländer, 30.3.2011
«Unterhaltung mit Witz und Biss: Bänz Friedli glänzte in der Mehrzweckhalle Wilderswil als Verbalakrobat und Sprachgenie. Spielerisch srpang der Unterhalter von Thema zu Thema, berichtete von den Mühen bei der Kindererziehung ebenso locker wie von der Verständigung zwischen den Dialekten im Land. Ohne Punkt und Komma parleirte Friedli in Züridütsch, Engadiner und Bärner Dialekt, machte täuschend echt Italodeutsch, Balkanslang oder den französischen Akzent nach.» Monika Hartig


Bote vom Untersee, 29.3.2011
«Seine Kolumnen sind bissig und doch bitterer Ernst. Der Abend in Berlingen war eine Mischung aus Unterhaltung und Lesung, mal politisch, mal wirtschaftsbezogen, mal familiär – immer mit einer Prise Satire.»


Arena Alva, 25. 2. 2011 und und La Quotidiana, 18. 2. 2011
«Mit dem Autor der meistgelesenen Kolumne in der Schweiz, die wöchentlich im ‹Migros-Magazin› erscheint, konnte das Publikum in der Aula in Ilanz einen spannenden und unterhaltsamen Abend geniessen. Mit viel Witz erzählte Bänz Friedli vom Schweizer Alltag, wurde politisch, erzählte bis ins Detail von seinen Aufgaben als Hausmann und genoss sichtlich, dass sein Jammern auf vollstes Verständnis stiess.
Mit feinem Humor und einer rechten Portion Selbstironie versteht er Banalitäten des Alltags mit seinen kritischen Beobachtungen der Gesellschaft zu kombinieren. Er kann auch noch so lange über seine flachen Zöpfe, Bettlakenfaltschwierigkeiten, Staubsaugertheorien und sonstige ‹Hausfrauenprobleme› philosophieren – alle lachen darüber.»
Susi Rothmund


Berner Oberländer, 3. 2. 2011
«Der Wortkünstler Bänz Friedli erzählte in Spiez in herzerfrischender Art.In hohem Tempo folgte Pointe auf Pointe – Balsam für die Seele geplagter Hausfrauen, die in unaufgeräumten Wohnunen zwischen Wäschebergen an Nerven zehrenden Alltagsproblemen zu ersticken drohen.» Rösi Reichen


Die Südostschweiz, 21. 11. 2010
«Die Kolumnen von Bänz Friedli sind Kult, und den Titel ‹Bekanntester Hausmann der Nation› trägt er nicht umsonst. Mit seinen frechen Texten eroberte er sein Publikum in Eschenbach im Sturm. Zwischendrin verteilt Friedli politische Hiebe, outet er sich als absoluter Fussball- und Elvis-Presley-Fan und gibt zu, Schnulzen von Norah Jones zu hören. Vor allem aber ist er ein Sprachgenie, und, was das Tempo seines Redens betrifft, ein neuer ‹Schnorri der Nation›. Ob Bern- oder Züridütsch, ob reine Schriftsprache oder die imitierten Dialekte der im hiesigen Land wohnenden ausländischen Bevölkerung, er beherrscht sie alle aus dem Effeff. Im Minutentakt wechselt er die Themen und landet am Ende bei der ‹nadelbringenden Weihnachtszeit›.» Renate Ammann


Surseer Woche, 30. 9. 2010
«Bänz Friedli braucht nicht unter die Gürtellinie zu fallen, um Lacher einzuheimsen. Ein leichtes Vergnügen, das mit Zuhören noch besser wird als beim blossen Lesen. Friedli gefiel im Gemeindezentrum Schenkon mit überraschenden Bekenntnissen und feinem Humor. Ein staubsaugender Fussballer? Ein ‹echter Mann›, der sich um die Znünibox seiner Kinder kümmert? Ein Dienstuntauglicher mit besten Kenntnissen über BH-Verschlüsse? Dies halten Sie für unmöglich? Wenn ja, dann kennen Sie Bänz Friedli nicht. Endlich jemand, der nicht nur von Bankerboni und SMI-Schwankungen schwafelt, sondern die Abgründe der täglichen Hausarbeit auslotet. Sehr fein kommt Friedlis Humor daher, geradezu subtil, nie schenkelklopfend oder gar grobschlächtig. Auch sensible Themen wie Integration spricht Bänz Friedli auf diese Weise an. Und wenn er sich über die Probleme der Bikinifigur der Generation ‹40 plus› lustig macht, dann kommt diese Posse nicht grob daher. Aber nicht, dass der bekennende YB-Fan deswegen langweilig wäre. Mitnichten. Er gestikuliert und moduliert, dass allein das Zuhören ein Vergnügen ist. Die Texte geben ein ziemlich genaues Abbild der aktuellen Gesellschaft in der Schweiz wieder. Eine philosophische Betrachtung der heiteren Art quasi.» Lukas Bucher


Thurgauer Zeitung, 10. 6. 2010 (PDF Download)
«Endlich versteht einer die Frauen. Ein ‹Heimspiel›, viele der Besucherinnen lesen jede Woche seine Kolumne und sind mit den Macken von Hans und Anna Luna, seinen Kindern, vertraut. Sie kennen den Friedli-Kosmos, der auch schon mal derben Humor beinhaltet. Doch der Auftritt ist keine Aneinanderreihung von lachsicheren Gags. Friedli streut auch leisere Töne ein. Und er erzählt Details aus seinem Alltag, bei denen die Frauen seufzend nicken.» Yann Cherix


St. Galler Tagblatt, 10. 6. 2010
«Die ‹Hausfrau der Nation›, eine Desperate Housewive mit Testosteron, gibt sich die Ehre – und die restlichen Hausfrauen kommen in Scharen zur besten Hausfrauenzeit, morgens um neun ins Kirchgemeindezentrum in Wilen. Ein Wir-Gefühl breitet sich aus: Bei Kaffee und Gipfel hören wir von unseren Problemen.» Monique Stäger


Grenchner Tagblatt, 24. 4. 2010
«Der berühmteste Hausmann und Kolumist der Schweiz bringt als Desperate Househusband frech, lebensecht und urkomisch seine Erfahrungen mit Kindern, Familienferien und Nachbarn auf den Punkt.» Katharina Arni-Howald


Aargauer Zeitung, 22. 1. 2010 (PDF Download)
«Seine Kolumnen zu lesen, ist das eine Vergnügen, ihn live zu hören, noch viel besser. In der zum Bersten vollen ‹Helen’s Vinothek› in Reitnau war Friedli erfrischend, authentisch, publikumsnah. Ein amüsanter, satirischer Abend mit viel Charme.» Zaneta Hochuli-Hejcmann


Wohler Anzeiger, 24. 11. 2009 (PDF Download)
«Der Hausmann in Hochform: witzig, spontan und immer mit einem schalkhaften Augenzwinkern. Am besten ist Friedli, wenn er den akkusativfreien Jugoslang nachahmt, der die Pausenhöfe dominiert, oder irgendeinen Schweizer Dialekt. Dazwischen plaudert er frei drauflos und gibt dem Publikum das Gefühl, neben der männlichen ‹Gluggere› am Herd zu stehen. Friedli live ist noch authentischer, als es seine Texte schon sind. Aus dem richtigen Leben halt.» Leo Ferraro


Anzeiger von Wallisellen, 12. 11. 2009
«Bänz Friedli wusste seine Analyse der heutigen Gesellschaft so amüsant, so launig, so unterhaltsam vorzutragen, dass unter den Anwesenden mehr als eine Stunde lang fröhlichste Stimmung herrschte. Diese Eloquenz, diese verwirrenden Übergänge von Alltäglichkeiten zum Humor! Er las über weite Teile aus seinem neuen Buch ‹Findest du mich dick?›, streute dazwischen aber rhetorische Improvisationen in ur-urchigem Berndeutsch ein.» Walter Wehrle


Zürcher Landzeitung/Zürcher Unterländer 3. 11. 2009 (PDF Download)
«Der Berner mit dem Balkanslang erntet Applaus für seine witzigen, lebensnahen Ausführungen.» Corine Turrini


Neue Obwaldner Zeitung, 12. 9. 2009 (PDF Download)
«Friedlis amüsante Lesung hatte ironischen, zuweilen gar satirischen Charakter. Es gelang ihm, jederzeit einen Bogen zu aktuellen Ereignissen aus Politik, Sport und Gesellschaft zu spannen, er verpasste den Mächtigen und Schönen unseres Landes Breitseite um Breitseite.» Primus Camenzind


Neue Schwyzer Zeitung, 30. 3. 2009
«Der Hausmann der Nation ist ein genialer und engagierter Sprachkünstler. Er provoziert gegen links und rechts, bleibt aber humorvoll, charmant, selbstironisch.» Michael Stalder


Bote der Urschweiz, 30. 3. 2009
«‹Bänz Friedli, wer ist das?› Der Fragesteller hat keine Kinder im Schulalter und keinen Haushalt zu führen. Alle anderen kennen die Kolumne ‹Der Hausmann› im ‹Migros-Magazin›. An seiner Lesung in Brunnen überraschte er aber alle, denn zum Hören ist er noch besser! Der Hausmann ist auch Schauspieler. Er gestikuliert, imitiert Stimmen und bringt den Balkan-Slang besser als Mike Müller.» Silvia Camenzind


Tages-Anzeiger, 27. 12. 2008
«Dank seinen träfen Kolumnen im Migros-Magazin geniesst Hausmann und Journalist Bänz Friedli Kultstatus.»


Bieler Tagblatt, 13.12.2008 (PDF Download)
«Nein, er wolle nicht explizit politisieren in seiner Kolumne, sagt Bänz Friedli, ‹Hausmann der Nation›. Und doch ist seine Kolumne eminent politisch. Es gebe keine gesellschaftlich relevantere Aufgabe, als Kinder grosszuziehen, sagt der Kolumnist – dementsprechend sind seine Texte über das Hausmannsein eine starke familien- und gesellschaftspolitische Aussage. Und wenn sein Sohn Hansli auf dem Schulhausplatz geschlagen wird, weil er angeblich den Koran verhöhnt haben soll, spiegelt sich gar die ganz grosse Weltpolitik im kleinen Ereignis.» Tobias Graden



Radio DRS 1, 9. 12. 2008

«Dieser Mann wird gelesen und gehört: Bänz Friedli. Der erfolgreiche Kolumnist ist bekannt als ‹Pendler› (‹20 Minuten›) und als ‹Hausmann› (‹Migros-Magazin›). Und natürlich aus der Zytlupe hier auf DRS 1. Friedli ist jemand, der spürt, was in der Luft liegt. Der Berner zeigt sich gesellschaftskritisch und humorvoll, ernsthaft und charmant. ‹Friedli erzeugt eine grosse Nähe zwischen Hörern und Erzähler›, erkannte der ‹Zürcher Oberländer›. Schön gesagt. Denn gute Texte schreiben ist nicht alles. Ein guter Vortrag gehört auch dazu. Und den beherrscht Bänz Friedli. Da wird geraunt und gespielt, gesungen und parodiert, ein wenig geflirtet und auch mal gewütet. Die nun erschienene Doppel-CD mit einer Live-Lesung ist ein guter Querschnitt durch das Schaffen von Bänz Friedli. Hörenswert!» Alexander Götz


Solothurner Tagblatt, 6. 12. 2008
«Wer bloss eine trockene Lesung erwartet hat, wurde von Bänz Friedli ‹enttäuscht›. In bester Poetry-Slam-Manier und mit den Qualitäten eines Stand-up- Komikers nahm er die Zuhörer mit auf die Entdeckungsreise durch seinen ‹nicht ganz normalen› Alltag. Mit einer gehörigen Portion Selbstironie und in lautmalerischer Sprache trägt Friedli ausgewählte Kolumnen vor. Von den Problemen der Kinder auf dem Pausenplatz bis zum Kampf mit den Tücken der Haushaltgeräte – die Menschen finden sich in seinen Texten wieder. Es gelingt ihm dabei, die komischen Episoden des täglichen Familienwahnsinns mit den aktuellen Ereignissen der grossen Welt zu verbinden. Seien es Raser, die ‹verdorbene› Jugend oder die Integration von Ausländern, er hat etwas zu sagen, und das macht er trotz der lustigen Form immer sehr differenziert und intelligent. Die wöchentliche Kolumne von Bänz Friedli ist ein triftiger Grund, warum man das ‹Migros-Magazin› fortan nicht mehr ungelesen dem Altpapier zuführen sollte.» Michel Vogler



Solothurner Zeitung, 6. 12. 2008

«Das hani im Fau au›, war im Publikum wispernd zu vernehmen, als Friedli von seinem Hausfrauenpoliersyndrom berichtete. Von jener manischen Polierwut, die ihn angesichts jeder polierbaren Fläche packe. Nebst dem, dass er eine Selbsthilfegruppe gegründet habe, plane er, bald eine Volksinitiative gegen Chromstahlmöbeli zu lancieren. Denn dass Friedli der Politik trotz der traumatischen Erfahrungen im Gemeinderat von Wohlen bei Bern – ‹Da flogen Bundesordner und auch Fäuste, ungelogen› – nicht ganz abgeschworen hat, liess er immer wieder durchschimmern. Auch sonst bietet der Hausmann seinem Publikum live weitaus mehr als auf Papier: So lief Friedli jeweils zur absoluten Hochform auf, wenn es darum ging, Dialekte oder Sprachen zu imitieren. Sein Balkanslang, sein Rätoromanisch oder Französisch überzeugten dabei genauso, wie die Ausflüge in die verschiedenen Kantone. Fragt sich nur: Wie wärs mit einem Bühnenprogramm?» Regula Bättig


«D Region», 11. 11. 2008
«Friedlis wortgewandter, überaus professioneller Auftritt in Rüegsauschachen überzeugte alle. Die mehrheitlich weiblichen Gäste waren hell begeistert, schüttelten sich vor Lachen, erkannten sich selber irgendwie wieder. Eine äusserst interessante, humorvolle und gelungene Lesung, die auch zum Nachdenken einlud.» Cossette Espinoza


Zuger Zeitung, 10. 11. 2008
«Es macht Spass, Friedli zuzuhören, denn erstens beherrscht er Komik nicht nur im Schreiben, sondern auch im Vortragen, und zweitens tut er das, was jeder gute Kolumnist tut: Er gibt freimütig seine Schwächen zu.» Susanne Holz


Anzeiger, das Ostschweizer Wochenmagazin, 24. 9. 2008
«Der Hausmann und Kolumnist der Nation, Bänz Friedli, hat in Appenzell im Kulturverein ‹3 eidgenossen› eine Lesung abgehalten. Aufmerksam und immer wieder höchst amüsiert horchte das Publikum im ausverkauften Stübli den teilweise urkomisch vorgetragenen Kolumnen des, wie er sich selbst bezeichnet, Wahl-Zürchers und Geburts-Berners. Die Veranstalter waren glücklich über den Erfolg der Lesung, die Anwesenden erfreut über einen gelungenen Abend und der Gast und Autor entzückt über Appenzell, die erlebte Gastfreundschaft und das hochinteressierte Publikum.»
Marco Fritsche in seiner Kolumne «Schluss mit Fritsche»


Appenzeller Volksfreund, 23. 9. 2008
«Friedli ist kein modischer Pseudohausmann und Teilzeitpapi, der seine Rolle spielt, weil es gut aussieht. Nicht, dass ihm alles super gelänge, sondern dass er seine Macken hat und mit den Unwägbarkeiten des Hausfrauendaseins humorvoll jongliert, und vor allem, dass er niemandem etwas vormacht, macht ihn sympathisch. Das Familienmanagement handhabt er nicht besser als ‹normale› Hausfrauen, aber er kann witzig darüber schreiben und davon erzählen. Dem Publikum im ‹3 Eidgenossen› gefiel, dass er seine erfrischenden Kolumnen rasant, mit dramatischen Einschüben, ‹gfitzt› und mit einer Vielfalt an Tonlagen und Idiomen vortrug. Herzig, dann happig – und berührend zum Schluss, als er die wahre Geschichte vom Grosi erzählte, das just an Weihnachten gestorben ist.» Monica Dörig


Zürcher Landzeitung/Zürcher Unterländer, 5. 9. 2008
«Friedli erzeugt eine grosse Nähe zwischen Hörern und Erzähler.
Gekonnt wechselt der Hausmann in der Lesung aus seinen Büchern ‹Der Hausmann› und ‹Ich pendle, also bin ich› von Hochdeutsch zu Berndeutsch und Zürichdeutsch, imitiert er Kinderstimmen und den ‹Gangsta-Slang› einiger Jugendlicher, bringt einen Lacher nach dem anderen, bis er einen ganz anderen Ton anschlägt: Er wird ernst. Obschon der Entertainer grösstenteils auf der humorvoll-sarkastischen Schiene fährt und eine Portion Schleichwerbung für die Migros nicht fehlt, schneidet er auch heikle Themen an: Tötungsdelikte, Verschleppungen, Vergewaltigungen, die sich in den letzten Jahren zugetragen haben und leider genauso wahr sind wie alles andere in seinen Kolumnen.» Sabrina Meier


Zürcher Oberländer, 1. 9. 2008
«Wortgewandt präsentiert Friedli seine Alltagsgeschichten und treibt dem Publikum Lachtränen in die Augen.» Stefan Krähenbühl


Berner Zeitung Emmental, 16. 5. 2008
«Der Alltag des Hausmanns scheint voll bepackt mit kuriosen und humorvollen Episoden zu sein. Mit schauspielerischem Können und einem angenehmen Wechsel zwischen Mundart und Hochdeutsch trägt Friedli seine Erlebnisse vor. Die über 200 bernischen Landfrauen in Obergoldbach hören begeistert zu und stellen fest: Ob Hausmann oder Hausfrau, die kleinen Sorgen und Nöte sind dieselben.» Jacqueline Graber


Schaffhauser Nachrichten, 2. 5. 2008
«Gute Kolumnisten haben den Mut, etwas von sich preiszugeben, und greifen Themen auf, die die Gesellschaft beschäftigen. Friedli verfügt über den ganz speziellen Blick auf die Dinge und die Fähigkeit, das Absurde im Alltäglichen aufzudecken.» Ursula Junker


Wochen-Zeitung für das Emmental und Entlebuch, 20. 3. 2008
«Bänz Friedli hat das Publikum im Kirchgemeindehaus Sumiswald mit beissendem Spott und witziger Selbstironie glänzend unterhalten.»


Unter-Emmentaler, 20. 3. 2008

«Mit spitzer Zunge und in atemberaubendem Tempo braust und poltert der Migros-Kolumnist durch die Freuden und Sorgen, die zum Alltag jeder Hausfrau und Mutter gehören.» Edit Mändli


Langenthaler Tagblatt, 11. 3. 2008
«Wer ist dieser Mann, dem die Frauen gebannt zuhören, verständnisvoll zunicken – und der sie immer wieder in regelrechte Lachsalven ausbrechen lässt? Es ist Bänz Friedli, der beliebteste Hausmann der Nation oder – wie er sich selber nennt – der ‹Desperate Houseman›. Durch seine frechen und herzerfrischenden Texte tankte das Publikum im bis auf den letzten Platz besetzten Saal im Zwinglihaus genug Kraft für den eigenen Familienalltag mit all seinen Sorgen.»
Jana Fehrensen


Berner Zeitung Oberaargau, 10. 3. 2008
«Eine Lesung voller Witz, Spott und Selbstironie. Friedli gestikuliert, spricht schnell wie sonst kaum ein Berner und verstellt auch mal die Stimme, wenn er eines seiner Kinder nachahmt.» Franziska Affolter


«InternetTV.ch», 21. 1. 2008
Bericht anschauen


«stadt24.ch, die Onlinezeitung für Stadt und Region St. Gallen», 18. 1. 2008
«Wie wurde Bänz Friedli plötzlich zu Bänz Fridlic? Was hält der Hausmann von Bankheinis und Orgasmusvortäuschern? Wo bestellt man ein Spielzeugteil wieder nach, wenn man es eingesaugt hat? Weshalb krempeln Gangster ein Hosenbein hoch? Was ist die so genannte thermische Verhütung? Warum sind kinderlose Doppelverdiener mit Viertagebärten so skrupellos? Und was wird aus einem Cervelatpromi, wenn es keine Cervelats mehr gibt? Fragen über Fragen – und es gibt nur einen Desperate Houseman, der diese und weitere Fragen so unbeschönigt, witzig und so frech beantwortet: Bänz Friedli. Der Mann, ‹der schneller poliert als sein Schatten›, überzeugte im St. Galler ‹Palace› nicht nur mit seinen Texten, auch seine schauspielerische Ader kam zum Vorschein: Er sang und schrie, imitierte alte Omas und Jugendliche und wies ein breites Spektrum an Dialekten auf. Das Publikum war amüsiert und forderte am Ende noch eine Zugabe.
Friedli liess wirklich nichts und niemanden aus. Von ‹Jugo-Pasta› über Joe Ackermann, Christoph Mörgeli und Turteltäuberiche bis hin zu Eva Herman, Marketing-Fuzzis, Polly-Pocket-Püppchen und Fenchelgratin. Tönt lustig, war es aber nicht immer. Friedli nahm auch bei ernsthaften Themen, die zum Nachdenken anregen, kein Blatt vor den Mund. Armeewaffen, der Fall von Höngg und die Entführung von Natascha Kampusch gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Spielzeugtelefone, Windelnwechseln und Teenies im Tram. Und etwas wollte er dann während der Lesung doch noch klar stellen: ‹Haushalten ist überhaupt nicht lustig› – seine Kolumnen sind es dafür umso mehr.»
Malolo Kessler

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